Ein Häcksler für den eigenen Garten ist eine feine Sache. So können Überschnitte schnell und effizient zerkleinert werden. Damit steht die Basis für eine schnelle Kompostierung. Doch wie kommen Äste und Zweige in den Häcksler? Freiwillig auf jeden Fall nicht. Denn der „Abfall“ entsteht erst durch die Beschneidung von Bäumen, Sträuchern oder Hecken. Diese „Abfallprodukte“ sollten nicht direkt auf den Komposthaufen gegeben werden. Denn die Kompostierung von großen Ästen dauert mitunter sehr lange. Ein Häcksler kann hier Abhilfe schaffen.

Bäume, Sträucher und Hecken beschneiden

Ein schöner Garten wird nicht nur durch einen gepflegten Rasen und einen sauberen Gartenteich definiert. Auch die Bäume und Sträucher auf dem eigenen Grundstück sollten regelmäßig in Form gebracht werden. Wenn das Grundstück durch eine Hecke begrenzt wird, muss auch diese stets beschnitten werden. Das Schnittgut kann in im Nachgang durch einen Gartenhäcksler kompostierfreundlich zerkleinert werden.

Die Gras- und Strauchschere für Sträucher

Grasschere TestKleine Sträucher lassen sich beispielsweise durch eine Gras- und Strauchschere in Form bringen. Oftmals verfügen Grasscheren über einen zusätzlichen Aufsatz für Sträucher. Damit sind diese Gartengeräte universell einsetzbar. Auch für Rasenkanten sind Grasscheren gut geeignet. Die Frage, ob das Gerät über einen eingebauten Akku verfügen muss, sollte sich jeder selbst beantworten. Akku Grasscheren sind schwerer, aber auch unabhängig von der Steckdose. Wem das Kabel stört, sollte die akkubetriebene Variante wählen. Diese Modelle sind allerdings immer etwas teurer.

Die Heckenschere für Hecken

Heckenschere TestFür das Beschneiden von Hecken sind Heckenscheren besonders gut geeignet. Durch ihr langes Schwert lassen sich großflächige gerade Schnitte realisieren. Auch hier stellt sich dem Nutzer die Frage nach der Stromversorgung. Hier gilt das gleiche. Akku Heckenscheren sind teurer und schwerer. Dafür sind sie aufgrund des fehlenden Kabels flexibler. Oftmals ist das Schneideschwert 40 bis 60 cm lang. Die maximale Schnittstärke beträgt bei den meisten Modellen 16 – 20 mm. Damit lassen sich auch stärkere Hecken bescheiden. Die Überreste zerkleinert ein Häcksler im Schlaf.

Die Astschere für große Sträucher und kleine Bäume

Astschere TestGroße Sträucher und kleine Bäume lassen sich hervorragend durch Astscheren beschneiden. Diese manuellen Scheren sind oftmals für Äste bis zu einer Stärke von 50 mm ausgelegt. Durch eine spezielle Schneidkopftechnologie ist nur ein Viertel des Kraftaufwands nötig, wie bei herkömmlichen Scheren. Daher sind solche Äste allein durch Muskelkraft zu bezwingen. Um Bäume mit einer Astschere beschneiden zu können, ist oftmals eine Leiter notwendig. Ab einer gewissen Höhe sollte stattdessen lieber eine Astsäge mit Teleskopstange verwendet werden.

Die Astsäge für dicke Äste

Wenn die Astschere nicht mehr reicht, muss eine Astsäge her. Hier dauert das Beschneiden zwar länger, dafür ist eine Arbeit vom Boden aus möglich. Viele Astsägen werden nämlich mit einer Teleskopverlängerung geliefert. Damit sind Höhen von über 5 – 8 m überwindbar.

Fazit

Zur Kompostierung von Schnittgut ist ein Häcksler eine sinnvolle Investition. Zuvor müssen Sträucher, Hecken und Bäume jedoch erst einmal beschnitten werden. Dazu können Grasscheren Strauchscheren, Heckenscheren oder Astscheren verwendet werden. Wichtig zu beachten ist, dass Astsägen und Astscheren Äste abschneiden können, die für einen Gartenhäcksler zu groß sind. Viele Geräte sind auf eine maximale Aststärke von 35 – 45 mm ausgelegt. Will man größere Äste zerkleinern, muss man tiefer in die Tasche greifen.

Wer übernimmt die Vorarbeit? Ast- oder Grasschere

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